Zeittafel
| 1898 | am 3. Oktober wird Adolf Reichwein in Bad Ems geboren |
| 1904 | Besuch in der Dorfschule seines Vaters Teilnahme am "Wandervogel" |
| 1917 | Autodidaktische Vorbereitung auf das Abitur und Teilnahme am 1. Weltkrieg Er lernt das Werk des dänischen Volkshochschulgründers Grundtvig kennen |
| 1918 | Studium in Frankfurt |
| 1919 | lernt er das Prinzip der "Arbeitsgemeinschaft" an der Volkshochschule Darmstadt kennen und baut es später aus |
| 1920 | Studium in Marburg |
| 1921 | Dissertation "China und Europa im 18. Jahrhundert Erster Jungarbeiterkurs in Bodenrod über der Leitung von Reichwein Mitarbeit an der Zeitschrift "Vivo voco" von Hermann Hesse Leitung der Geschäftsführung des "Ausschusses der deutschen Volksbildungsvereinigungen" in Berlin |
| 1923 | Leitung des deutsch-amerikanischen Kinderhilfswerkes Nordostdeutschland |
| 1924 | veröffentlicht Reichwein das Volkshochschulnachschlagewerk "Die Rohstoffe der Erde" |
| 1925 | Leitung der Volkshochschule Jena. Bekanntschaft mit dem Reformpädagogen Peter Petersen und Otto Haase, dem Entwickler des "Vorhabens" dem Vorläufer der Projektidee |
| 1926 | Einweihung des Jungarbeiterheims "Am Beuthenberg" Einjährige Weltreise |
| 1928 | Erste Kurse in Schlesien und Reiseprojekte Flugausbildung und Anschaffung eines Sportflugzeuges |
| 1929 | Leiter der Pressestelle und persönlicher Referent des preußischen Kultusministers Carl Heinrich Becker |
| 1930 | Professor für Geschichte an der Pädagogischen Akademie Eintritt in die SPD |
| 1933 | Abschaffung seines Flugzeuges, weil er sich weigert, das Hakenkreuz auf die Tragflächen lackieren zu lassen Heirat mit Rosemarie Pallat Entlassung aus dem Professoramt durch NS Kultusminister Rust Lehrer an der einklassigen Dorfschule Tiefensee bei Berlin |
| 1937 | erscheint "Schaffendes Schulvolk" |
| 1939 | Leiter der neuen "Abteilung Schule und Museum" am "Museum für Deutsche Volkskunde" in Berlin |
| 1940 | erste Teilnahme an konspirativen Treffen des Widerstandes |
| 1942 | Auf der ersten Tagung des Kreisauer Kreises trägt er seine "Gedanken über Erziehung" vor. |
| 1944 | Adolf Reichwein versucht, die Kommunisten am Widerstand des Kreisauer Kreises zu beteiligen. Ein Nazi-Spitzel verrät ich. Am 4. Juli wird er von der GeStaPo verhaftet und gefoltert. Am 20. Oktober wird er vom "Volksgerichtshof" unter dem Vorsitz Roland Freislers zum Tode verurteilt und noch am selben Tag in Berlin Plötzensee hingerichtet. |
